Wie kann man die Karosserie zum Glänzen bringen und Mikrokratzer vermeiden?

Unter dem Licht wirkt die Karosserie matt und ist von feinen kreisförmigen Kratzern übersät. Die richtige Technik und das passende Tuch verleihen ihr wieder ihren ursprünglichen Glanz.

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Die Antwort in 30 Sekunden

Mit einem Mikrofasertuch waschen, ohne Reiben trocknen, dann mit einem Polier-Mikrofasertuch polieren: Der Lack glänzt und kleine Kratzer werden gemildert.

Die Karosserie zum Glänzen bringen – Schritt für Schritt

  • 1. Mit klarem Wasser vorabspülen und mit dem Autowaschhandschuh von oben nach unten waschen.

  • 2. Mit dem 1200 GSM Microfasertuch ohne Reiben trocknen.

  • 3. Mit dem Poliertuch auf Hochglanz polieren und das Finishprodukt für den Glanz auftragen.

Das sagen unsere Kunden

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Ihre Fragen zur Karosseriereinigung

Mikrokratzer (oder „Swirls“) sind feine, kreisförmige Spuren auf der Oberfläche des Lacks. Sie lassen den Lack matt erscheinen und werden bei schwarzer oder dunkler Lackierung in der prallen Sonne sehr sichtbar. Methode zu ihrer Minderung:

1. Waschen Sie zuerst die Karosserie mit dem Autowaschhandschuh
Die Oberfläche muss einwandfrei sauber und mit dem Trockentuch (1200 GSM) getrocknet sein. Ein einziges auf dem Lack verbliebenes Staubpartikel erzeugt beim Polieren neue Kratzer.

2. Arbeiten Sie im Schatten, auf einer kalten Karosserie.

Sonne und Hitze lassen die Karosseriepolitur zu schnell trocknen, was zu schwer entfernbaren Produktrückständen führt.

3. Tragen Sie die Karosseriepolitur in kleiner Menge auf das Poliertuch (400 GSM) auf.
Ein paar Haselnuss große Mengen genügen für eine ganze Tür. Zu viel Produkt poliert nicht besser, im Gegenteil.

4. Führen Sie leichte, kreisende Bewegungen ohne Druck aus
Das Poliertuch 400 GSM gleitet über den Lack, ohne neue Wirbel zu erzeugen. Sein feineres Gewicht im Vergleich zum Trockentuch ist für diesen speziellen Schritt konzipiert.

5. Drehen Sie die Mikrofaser um und polieren Sie trocken, um den Glanz zu enthüllen.
Der Lackglanz kommt zum Vorschein, die Mikrokratzer werden sichtbar gemildert.

Bei tiefen Kratzern (die man mit dem Fingernagel spürt): Die Karosseriepolitur reicht nicht aus, es ist eine Reparatur beim Karosseriebauer erforderlich (Maschinenpolitur + lokale Lackierung).

Um die Karosserie streifen- und kratzfrei zu trocknen, ist das Kohlefaser-Mikrofasertuch L'essuyage (1200 GSM) das ideale Werkzeug:

Sein außergewöhnliches Gewicht:

1200 GSM (Gramm pro Quadratmeter) im Vergleich zu 200 bis 400 GSM bei herkömmlichen Mikrofasern. Diese Dichte verleiht ihm eine enorme Saugfähigkeit.

Der Vorteil für die Karosserie:
- Nimmt Wasser in einem einzigen Durchgang auf
- Keine Tropfen, die zu Kalkflecken trocknen würden
- Kein wiederholtes Reiben (somit keine Mikrokratzer)
- Keine Fusseln oder Fasern auf dem Lack zurückbleibend

Methode:

1. Sanft tupfen statt aggressiv wischen
2. Abschnittsweise arbeiten (Dach, Motorhaube, Kofferraum, Türen einzeln)
3. Das Mikrofasertuch regelmäßig falten, um eine saubere und saugfähige Seite freizulegen
4. L'essuyage nach jeder Verwendung waschen (ohne Weichspüler, Lufttrocknung oder warmer Wäschetrockner)

Tipp: Verwenden Sie ein L'essuyage ausschließlich für die Karosserie. Verwenden Sie es niemals anschließend für Felgen (abrasive Metallrückstände).

90 % der Mikrokratzer entstehen beim Waschen, nicht beim Fahren. Hier sind 6 Regeln, damit der Lack nie wieder zerkratzt wird:

1. Waschen Sie im Schatten, auf einer kalten Karosserie
Die Sonne lässt die Seife zu schnell trocknen und erzeugt schwer zu entfernende Spuren, ohne zu reiben.

2. Vor jedem Kontakt gründlich abspülen
Um Sand, Staub und abrasive Partikel zu entfernen, bevor sie auf den Lack gerieben werden.

3. Verwenden Sie ausschließlich den Autowaschhandschuh
Seine dicken Fasern schließen die Partikel im Handschuh ein, anstatt sie auf dem Lack zu verreiben. Niemals einen herkömmlichen Schwamm verwenden (Partikel bleiben an der Oberfläche).

4. Wenden Sie die 2-Eimer-Methode an
Ein Eimer mit Seifenwasser zum Anfeuchten des Handschuhs, ein Eimer mit klarem Wasser zum Spülen zwischen jedem Durchgang. Andernfalls würden Sie den Schmutz vom ersten Durchgang wieder auf den Lack auftragen.

5. Von oben nach unten waschen
Dach, Scheiben, Motorhaube, Türen, Schweller. Die Schweller sind am schmutzigsten, damit fängt man an.

6. Sofort mit dem Trockentuch (1200 GSM) trocknen
Keine Lufttrocknung *(Kalkflecken), kein Auswringen mit einem Wildlederleder (Kratzer garantiert).

Absolut zu vermeiden:
- Automatische Waschanlage mit Rollen (erzeugt viele Swirls)
- 2-Euro-Schwamm
- Hochdruckreiniger unter 30 cm
- Baumwolltücher

Schlieren (Swirls) sind die schlimmsten Feinde einer schwarzen oder dunklen Karosserie. So polieren Sie ohne sie zu verursachen:

1. Die Zwei-Mikrofasertuch-Regel
Poliertuch 400 GSM: zum Auftragen der Karosserieversiegelung
Sauberes Poliertuch 400 GSM: zum Trockenpolieren

Niemals dasselbe Mikrofasertuch für beide Schritte verwenden. Wachsreste auf dem ersten Tuch würden Spuren hinterlassen.

2. Arbeiten Sie in kleinen Bereichen
Maximal 30 × 30 cm auf einmal (die Hälfte einer Autotür). Darüber hinaus trocknet das Produkt, bevor es poliert werden kann.

3. Geradlinige Bewegungen, nicht kreisförmig
Kreisförmige Bewegungen erzeugen Schlieren. Bevorzugen Sie parallele, geradlinige Bewegungen in nur einer Richtung.

4. Trockenpolieren mit überkreuzten Bewegungen
Erster Durchgang vertikal, zweiter Durchgang horizontal. Tiefer Spiegeleffekt, ohne Schlieren.

5. Überprüfen Sie aus einem flachen Winkel
Sobald das Auto trocken ist, betrachten Sie den Lack im Sonnenlicht bei Sonnenuntergang oder unter einer leistungsstarken LED-Lampe. Verbleibende Schlieren werden deutlich sichtbar und können nachpoliert werden.

Die Häufigkeit des Polierens hängt vom Zustand des Lacks und der Nutzung des Autos ab:
Routinewäsche (alle 2 bis 3 Wochen):

Autowaschhandschuh + Abwischen. Keine Produkte, nur Seifenwasser.

Abschlussglanz (alle 2 bis 3 Monate):

Karosserie-Finish + Poliertuch. Mildert oberflächliche Mikrokratzer, belebt den Glanz, verlängert den Lackschutz.

Maschinelles Polieren (alle 3 bis 5 Jahre):
Reserviert für sehr stumpfe Karosserien oder schwarze Lacke mit tiefen Wirbelspuren. Sollte von einem spezialisierten Karosseriebauer durchgeführt werden.

Sonderfälle:

Schwarzes oder dunkles Auto: Abschlussglanz alle 6 bis 8 Wochen (Mikrokratzer sind 3-mal sichtbarer)

Neuwagen: eine erste Hochglanzpolitur nach 3 Monaten, um den Lack von Anfang an zu schützen

Städtisch genutztes Auto (Verschmutzung, Reibung): wöchentliche Reinigung mit Handschuh + vierteljährliche Politur

Wenig genutztes Auto (Garage am Wochenende): 2 Polituren pro Jahr genügen

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